In das Tal der Ribeira da Janela

 

Foto: Park am Beginn der Tour

 

Gesamt-Distanz:  12 km
Gesamtzeit:  4 1/2 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Am Start bzw. Ende - kleines Lokal
Schwierigkeit: gering - Aufgrund der Durchquerung von 2 Tunnel ist es erforderlich, dass man keine Platzangst hat. Eine Taschenlampe ist absolut erforderlich, für jeden der den Tunnel begehn will. !! 

Start: Ribeira da Janela

 

Foto: Hier gehts lang !

 

Unsere Anreise erfolgte mir dem Auto aus Funchal. Unser Hotel hieß Hotel Porto Mare - SUPER !!.

Aus Ribeira Brava der Landstraße folgen in Richtung Sao Vicente. Kurz vor Sao Vincente folgen wir der neuen Tunnelstraße in Richtung Porto Moniz. Wir fahren die Hauptstraße durch Porto Moniz, dann links halten, den Berg hinauf. Ist man oben auf dem Berg, kommt ein kleiner Ort. Hier dem Schild Ribeira da Janela folgen. Am Ende der Straße ist ein kleiner Park mit genügend Parkmöglichkeiten. Der Wanderweg beginnt auch dann dort an der Levada.

 

Foto: Ab hier beginnt die Levada

 

Ein Schmuckstück unter den Levadas ist die Levada im Tal der Ribeira da Janela (offiziell: Levada do Central da Ribeira da Janela). Ein breiter Spaziergang wird gesäumt von prächtigen Hortensien, Feldern mit afrikanischer Liebesblume und meterlangen Ranken von Passionsblumen. Zusätzlich wurden Picknick-Bänke und Tische mit Abfallbörben an den schönsten Punkten anfangs der Lavada aufgebaut. Perfekt für den madeiresischen Sonntagsausflug, zumal am Parkplatz auch moderne Grillhütten gebasut wurden, die dann gerne am Wochenende genutzt werden.

Auf dem Weg kann man Anfangs noch gut nebeneinader gehen. Schon nach wenigrn Metern erreicht man die ersten Eukalyptusbäume, die ihren angenehmen Duft verströmen.

Foto: Eukalyptusbäume

 

Das Tal wurde leider im Oktober 2006 von einem, auf Madeira leider üblichen, Brand heimgesucht, der das meerseitige Ende auf der Levadaseite komplett niederbrannte. Nur die großen Bäume haben überlebt.

Doch die Natur erholte sich glücklicherweise sehr schnell, so dass mittlerweile viele Pflanzen schon wieder ihre salte Pracht erreicht haben. Dazu gehören auch die Bananen-oder Pastard-Passionsblume. Sie zeigt hier ihr ganzes Können, in dem sie hohe Bäume überwuchert. Wollmispeln und andere Obstbäume wurden ebenfslls neben der Lavada angepflanzt und sind oft mit Moos bewachsen.

 

Foto: Typischer Levadaweg

 

Foto: Blick auf den Atlantik

 

Der breite Weg führt an einem Reinigungsbecken vorbei, in dem sich die Forellen tummeln. Hier wird ein Großteil des Unrats gefischt, damit es später nicht zum Wasserkraftwerk gelangt.

Der erste Picknickplatz wird erreicht, an dem es sich anbietet zu verweilen und den Blick zurück auf den Atlantik hinaus zu genießen.

 

Foto: Die Lavadas werden enger

 

Der Weg führt weiter in das Tal der Ribeira da Janela hinein. Einige Bergrücken werdn umgangen, bis in eienm besonders tiefen Einschnitt, eine besonders schöne Farnwand, größtenteils aus filigranem Frauenhaarfarn erreicht wird. Weiter führt der Weg, der mittlerweile nicht mehr so breit ist.

 

Foto: riesige Farnwände

 

Es ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke ins Tal bis hinauf nach Rebacal. Die staatlich geführten Häuser sind dort bei klarem Wetter mit dem Fernglas zu erkennen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man den ersten Tunnel. Für dessen Durchquerung ist natürlich eine Taschenlampe nötig, für jeden der Wanderer. Innen ist es meist recht feucht, so dass man nicht nur auf den Kopf achten sollte, sondern auch auf tiefe Pfützen. Am Ende des Tunnels wartet ein stieler Kessel, aus dessen Wand die Levada und ein kleiner Balkon herausgeschlagen wurde. Ein Wasserfall fällt direkt auf die Levada. Ein kleines Dach wurde für die Wanderer und Levadeiros gebaut, um nicht komplett durchnäßt diese Stelle überwinden zu müssen. Das Wasser fällt laut lärmend auf das kleine Wellblechdach. Ein Höhepunkt der Wanderung.

 

Foto: der erste Tunnel

 

Foto: Wasserfall mit Blechdach

 

Foto: Der zweite Tunnel

 

Foto: Tunnelausgang

 

Foto: Kurze Pause...

 

Foto: Blick ins Tal

 

Hinter diesem Punkt beginnt der zweite Tunnel. Dieser hat in der Mitte einen Knick, so dass man das Ende nicht erkennen kann. Am Ausgang dieses Tunnel hat man wiederum eien wunderschönen Ausblick auf den steilen Kessel.

30 Minuten später erreicht man das Ziel der Wanderung, ein kleiens Levadahaus, in dem die Lavadaarbeiter hin-und wieder übernachten. Wer weiter möchte, kann durch mehrere Tunnel, die bisweilen sehr feucht sind, bis zur Quelle der Levada weiterwandern. Diese Weg ist llerdings in einem schlechten Zustand.

Nach einer Rast am Levadahaus geht es auf dem selben Weg wieder zurück zum Parkplatz.

 

Foto: Zeit für ein Bier bleibt immer 

 
 

Routenverlauf:

 

Höhenprofil:

 

Ihr könnt euch natürlich die Tour-Daten auch herunterladen. Sie ist bei Komoot als gemachte Tour hinterlegt. Ganz einfach den unten makierten Link anklicken. Dann kommt ihr auf diese Tour bei Komoot.

Von Komoot aus könnt ihr dann die die GPX-Daten für euer GPS-Gerät oder Komoot herunterladen

 

Ihr könnt euch aber auch gerne bei mir per E-Mail: "muellerguenther53@gmail.com" melden und die GPX-Datei anfordern. Ich sende sie euch dann gerne umgehend zu.